Samstag, 7. April 2018

Befreiende Visionen umsetzen



Essbare Städte auf dem Vormarsch: Freie Lebensmittel auf öffentlichen Flächen

Andernach in Rheinland-Pfalz macht es bereits seit Jahren vor, inzwischen haben einige andere Städte nachgezogen: Die Orte verwandeln sich in sogenannte »essbare Städte«. Überall in den Grünanlagen wachsen Obst, Gemüse und Kräuter, biologisch angebaut und frei verfügbar für jeden, der mag.


Der Massenproduktion von Lebensmitteln den Rücken zuwenden

Der erste Vorreiter stammt aus England, die Kleinstadt Todmorden verwandelte sich schon sehr früh zur essbaren Stadt. Doch längst hat sich der »Virus« auch auf Kassel, Heidelberg, Halle, Freiburg, Minden und Borken in Westfalen ausgebreitet. Auch in Berlin gibt es eine lebendige Gartenbewegung, die einem ähnlichen Prinzip folgt: Der Massenproduktion von Lebensmitteln den Rücken zuwenden und sich endlich wieder lokal und umweltgerecht zu ernähren. In Andernach beispielsweise ernten die Spaziergänger im Vorbeigehen Salatköpfe und Kohlrabis, dazwischen blühen heimische Wildblumen. Der Tomatenanbau vergrößert sich rasant, jedes Jahr werden es mehr Pflanzen mit leckeren, sonnengereiften Früchten.

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Diese Leute bereiten sich auf den Tag vor, an dem Geld bedeutungslos sein wird

Die Unterstützer des Venus-Projekts stellen sich eine Welt des Überflusses vor, in der die Automatisierung fast alle Jobs überflüssig macht, und in der die Waren und Dienstleistungen allen Menschen frei zugänglich sind. Man könnte sie Träumer oder Sozialisten nennen, aber auf ihre Kritik am bestehenden Wirtschaftssystem sollte man hören.


90 Jahre sind vergangen, seit der verrückte Wissenschaftler Rotwang im futuristischen Film Metropolis einen Roboter erfand, um Menschen zu ersetzen, und die Menschen der Stadt rebellierten gegen ihn und töteten ihn, aber auch heute noch scheinen sehr viele Leute die große Sorge des Regisseurs und Drehbuchautors Fritz Lang jenes Films zu teilen.


Es stimmt, dass niemand morgens mit der Angst aufstehen muss, entlassen und durch einen Roboter ersetzt zu werden. Aber sind wir da nicht etwas selbstzufrieden? Schließlich ist dieser Prozess schon voll im Gang.


Vielleicht sollten wir uns nicht vor einer Zukunft ohne Arbeit fürchten, sondern die damit verbundenen Veränderungen begrüßen. Dies jedenfalls laut dem Venus Project, einer gemeinnützigen Organisation, die eine Überprüfung unserer Sozialsysteme fordert und verlangt, dass sie entsprechend den inzwischen erworbenen Erkenntnissen aktualisiert werden.


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