Donnerstag, 9. August 2018

„Q“ und der Tod der Spottdrosseln


Nachdem die Spottdrosselmedien in den USA (und leicht verspätet auch in den deutschen Landen) in Sachen “QAnon“ zu Monatsbeginn die Flucht nach vorn angetreten haben, vergeht praktisch kein Tag ohne eine neuerliche Diffamierung der “Q“-Bewegung.

Die Initialzündung für die massive “Erklärungs“kampagne der LeiDmedien war eine Wahlkampfkundgebung des US-Präsidenten Donald Trump in Florida, wo sich in großer Zahl Menschen mit Hemden und selbstgemachten Schildern einfanden, welche auf “Q“ hinwiesen. Da sich im Blickfeld der verschiedenen TV-Kameras immer und immer wieder Schilder mit Aufschriften wie “Wir sind Q“ zeigten, fühlte man sich also genötigt, sich endlich zu der Thematik zu äußern … und sie flächendeckend als “Verschwörungstheorie“ rechter Aluhutträger zu brandmarken.

Am gestrigen 7. August 2018 veröffentlichte die US-Seite The Epoch Times nun einen bemerkenswert neutralen Artikel, lässt darin “Q“-Anhänger umfassend zu Wort kommen und präsentiert Jordan Sather von Destroying the Illusion als Stimme der Aufklärung und Vernunft.

Offensichtlich gibt es tatsächlich noch Journalisten, welche ihren Auftrag ernstnehmen, denn der Artikel ist ebenso nüchtern, wie er auch mit einer der Größen der US-Medienszene ins Gericht geht. So wird mit deutlich kritischem Ton darauf hingewiesen, dass “die Washington Post gar so weit ging, die Bewegung als “gestörten Verschwörungskult“ zu bezeichnen“:

Um ein besseres Verständnis für die Bewegung zu bekommen und warum die Leute daran glauben, sprach die Epoch Times mit Q-Anhängern bei den letzten Trump-Kundgebungen in Pennsylvania und Ohio und mit Jordan Sather, einer prominenten Persönlichkeit, die im Internet über seine Analyse von Q spricht und schreibt.

»Jeder, der es einen Kult oder eine Verschwörungstheorie nennt, oder es beschimpft, tut dies von einem unwissenden Standpunkt heraus. Jeder, der es angreift, liest es nicht einmal«, sagt Sather, der den Kanal “Destroying the Illusion“ auf YouTube betreibt, auf dem er Q-Einträge analysiert. […]
Sather beschreibt Q als einen »Laserpointer«, der die Menschen zu Verkettungen von öffentlich verfügbaren Informationen führt und ihre Ergebnisse im Forum [8chan] diskutiert.

Er sagt, dass Q im Oktober 2017 »zu einem sehr entscheidenden Zeitpunkt auf die Bühne hüpfte«. Laut Sather gibt es einen Kampf zwischen einem “Tiefen Staat“ mit Geheimdiensten und korrupten Organisationen und einem Bündnis von militärischen Geheimdiensten und Patrioten, die dieses System bekämpfen. Dieser Kampf, glaubt Sather, knüpft an die Wahlkampfbotschaft von Präsident Donald Trump an, »den Sumpf trockenzulegen«.

Sather sagt: »Was uns 2016 und 2017 gebracht hat, war eine Gelegenheit mit Donald Trump jemanden zu begleiten, der nicht mehr mit den skrupellosen Geheimdiensten mitgehen wird. Und dann betrat Q die Bühne, im Grunde genommen als die große öffentliche Warnung, welche besagt, dass die Dinge anfangen werden zu fallen.«

Quelle und weiter:
http://n8waechter.info/2018/08/q-und-der-tod-der-spottdrosseln/